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Sie hat nicht den Mut, ihr Zimmer zu verlassen. Es könnte ihr jemand im Hause begegnen... Sie möchte schön aussehen, wenn sie tot ist. Sie möchte, daß man sie bewundert: nie hat man ein schöneres totes Kind gesehen.
Jetzt ist es fast dunkel im Zimmer. Nur das ferne Licht einer Straßenlaterne scheint schwach ins Fenster. Jestz ist es ihr gleich, ob sie 'auf fremder Erde' stirbt oder in ihrem Garten. Sie steigt auf das Fensterbrett, hält sich an der Schnur des Fensterladens fest und betrachtet noch einmal ihr schattenhaftes Bild im Spiegel. 'Vorbei', sagt sie leise und fühlt sich schon tot, ehe sie mit ihren Füßen das Fensterbrett verläßt. Sie fällt auf den Kopf und bricht sich den Hals. Ihr kleiner Körper liegt seltsam verzerrt im Gras. Der erste, der sie findet, ist der Hund. Er steckt den Kopf zwischen ihre Beine und beginnt sie zu lecken. Als sie sich gar nicht bewegt, beginnt er leise zu winseln und legt sich neben sie ins Gras.